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Gero
Gröschel, Jahrgang 1972 kam über Umwege
zur Fotografie. Nach dem
Maschinenbaustudium in Bochum entschied er
sich noch Industriedesign zu studieren,
was ihn nach Stuttgart brachte. „Dort
machte ich das Nebenfach Fotografie zu
meinem heimlichen Hauptfach“ erzählt
der junge Designer, der sich gleich nach
dem Studium in die Selbständigkeit begab.
Neben Fotoaufträgen, hauptsächlich im
People-Bereich, hat er noch einen
Dozentenauftrag für die Fächer
Internet/Grafikdesign. „Das
Maschinenbaustudium hat mir nicht
geschadet, da ich leidenschaftlicher Tüftler
und Bastler bin. Ich male meine Hintergründe
selber und auch die Beregnungsanlage für
mein Studio ist ein Eigenbau.“
Gero
Gröschel mag plakative Bildaussagen, die
dem Betrachter sofort eine Stimmung
vermitteln. „Meist fühle ich eine
Bildidee erst mit dem Bauch. Der Kopf muss
sich dann Gedanken machen, wie das Bild
aussehen muss, um diese Stimmung rüberzubringen.“
Die
Frage nach einem Fototipp für
Fotoeinsteiger beantwortet er mit einem
klassischen Spruch aus der Designbranche:
„Less is more – die Kunst liegt im
Weglassen.“
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